Lohnsteuer sparen

Jetzt mit uns in 2009 modernisieren und die Handwerkerrechnung von der Steuer abziehen!

Mit uns können Sie Lohnsteuer sparen! Lohnkosten aus unserer Handwerkerrechnung, können Sie als Privatpersonen von der Steuerschuld abziehen, denn der Steuerabzug bei der Einkommensteuer für Lohnkosten aus unserer Handwerkerrechnung kann zusätzlich zur Steuervergünstigung für haushaltsnahe Dienstleistungen in Anspruch genommen werden.


Von Steuerschuld abziehbar bis 31.12.2008
Seit dem 01. Januar 2006 hätten Sie als Privatpersonen bis zu 20 Prozent und maximal 3000 Euro vom Arbeitslohn aus unserer Handwerkerrechnung (echte Handwerkerkosten) bei einer Modernisierung- oder Erhaltungsmaßnahmen, höchstens aber insgesamt 600 Euro in der Steuererklärung steuermindernd von der Steuerschuld abziehen können.

Von Steuerschuld abziehbar ab 01.01.2009
Ab 2009 nun, wird der maximale Betrag für Handwerkerkosten auf 6.000 Euro erhöht. Zwei Jahre nach Inkrafttreten (also im Jahr 2011) will die Bundesregierung die Wirksamkeit der erhöhten Absetzbarkeit evaluieren. Die Erhöhung ist allerdings unbefristet. Das bedeutet, dass Sie ab dem Jahr 2009 insgesamt sogar bis zu 1.200 Euro in der Steuererklärung steuermindernd von der Steuerschuld abziehen können. Die Formvorschriften sind allerdings - wie bisher - genau zu beachten. Die Erhöhung der Absetzung für unsere Handwerkerleistungen ergibt sich aus dem Konjunkturgesetz oder wie es genau lautet: "Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung".

Der Trick wegen des steuerlichen Abflussprinzips, Handwerkerleistungen aus dem Jahre 2008 wegen der höheren Abziehbarkeit erst 2009 zu zahlen, funktioniert jedoch nicht. Denn das Gesetz sieht vor, dass der erhöhte Betrag nur für Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden kann, die ab dem 01.01.2009 erbracht und bezahlt werden.

Den Steuerabzug können Eigentümer von Immobilien sogar dann für zum Beispiel feuchte Wände, Risse in der Fassade oder gar Verputzarbeiten beanspruchen, wenn sie noch nicht in der Wohnung gewohnt haben. Dies trifft auf jeden Fall zu, wenn beabsichtigt wird, die Wohnung anschließend selbst zu nutzen. Soll hingegen die Wohnung (bzw. das Haus) nach der der von uns erbrachten Leistung vermietet werden, sind die Erhaltungs- und Modernisierungskosten als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung absetzbar.

Begünstigt sind Tätigkeiten, die von Mietern und Wohnungseigentümern für die zu eigenen Wohnzwecken genutzte Wohnung in Auftrag gegeben werden. Hierzu gehören zum Beispiel die Beseitigung von Schäden oder allgemeine Erhaltungsmaßnahmen. Die Steuervergünstigung umfasst sämtliche handwerklichen Tätigkeiten, wie z.B. einmalige Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen.

Wichtig: Die Absetzbarkeit bezieht sich nur auf die von uns erbrachten Lohnkosten (Arbeitslohn des Handwerkers) und nicht auf Kosten für das Arbeitsmaterial. Wir schlüsseln daher ihre Rechnungen genau nach Arbeitslohn und sonstigen Kosten auf. Eine reine Festpreisvereinbarung auf einer Rechnung ist steuerlich nicht begünstigt. Mit uns als Handwerksunternehmen sollte daher schon vor der Rechnungsstellung über die erforderliche Aufteilung auf der Rechnung gesprochen werden. Für Sie als Auftraggeber ist darauf zu achten, dass in der Rechnung Arbeitslohn und Arbeitsmaterial einzeln mit getrennter Mehrwertsteuer aufgeführt wird.

Privatkunden müssen unsere Handwerkerrechnung mindestens zwei Jahre aufbewahren und sie ggf. dem Finanzamt zusammen mit dem Überweisungsbeleg auf unser Konto vorlegen.

Nicht begünstigt ist die Erstellung von etwas Neuem. Beispiel: Die Neuerrichtung eines Zaunes aus Klinker ist nicht begünstigt, hingegen aber die Reparaturarbeiten am defekten Klinkerzaun. Der Abzug erfolgt von der Steuerschuld und nicht bei der Einkunfts- oder Einkommensermittlung. Beispiel: Von 1000 Euro Arbeitskosten in der Handwerkerrechnung gibt es vom Finanzamt 200 Euro über die Steuererklärung zurück.

Zu den handwerklichen Tätigkeiten zählen nach dem Erlass der Finanzverwaltung unter anderem:

  • Arbeiten an Innen- und Außenwänden,
  • Arbeiten an der Fassade, an Garagen, o.ä.,
  • Reparatur oder Austausch von Tür- oder Fensterzargen,
  • Maßnahmen der Gartengestaltung, hier auch die Erstellung eines massiven Zauns
  • kleinst Pflasterarbeiten auf dem Wohngrundstück, unabhängig davon, ob die Aufwendungen für die einzelne Maßnahme Erhaltungs- oder Herstellungsaufwand darstellen. Handwerkliche Tätigkeiten im Rahmen einer Neubaumaßnahme sind nicht begünstigt. Als Neubaumaßnahme gelten alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit einer Nutz- oder Wohnflächenschaffung bzw. -erweiterung anfallen.

Mit dieser Steuervergünstigung soll ein Beitrag zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und der Ankurbelung der Wirtschaft geleistet werden.

Diese Steuervergünstigung müssen die Finanzämter nach einem Urteil (Finanzgericht Niedersachsen Az. 3 K 343/05) auch dann gewähren, wenn der Haushalt des Steuerzahlers während der Erhaltungs- oder Modernisierungsmaßnahme ausnahmsweise nicht bewohnt oder nicht aktiv betrieben worden ist. Im betreffenden Fall hatte der Steuerzahler vorübergehend aus gesundheitlichen Gründen in einem Pflegeheim gelebt und während dieser Zeit sein leer stehendes Wohnhaus renovieren lassen. Für die Richter am Finanzgericht war jedoch wesentlich, dass der Steuerzahler dort aber über einen längeren Zeitraum seinen Haushalt hatte. Die Finanzbehörde hat gegen das Urteil Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt.